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Ich arbeite an der Schnittstelle von Marke, Kommunikation und Lernen – systemisch, gestalterisch und mit soziologischem Blick.
Meine Rolle: Markenstrategin und Kommunikationsexpertin mit Fokus auf systemische Markenentwicklung und Learning Experience Design. Ich verbinde Markensoziologie, Organisationskultur und Gestaltung – mit dem Ziel, Räume für nachhaltige Entwicklung in und zwischen Organisationen zu schaffen. Tätig bin ich bei den Organeers und vertiefe meine Praxis durch ein nebenberufliches Soziologiestudium.
Und hier die lange Version
Ich arbeite an der Schnittstelle von Marke, Kommunikation und Lernen – mit einem klaren Fokus auf das, was zwischen Menschen und Organisationen entsteht: Bedeutung, Beziehung und Entwicklung.
Hintergrund & Werdegang
Mein Weg begann mit einem Studium in Multimedia, Kommunikation und Gestaltung. Schnell haben sich zwei zentrale Fragen aufgetan:
- Wie lernen Menschen wirklich – und wie unterstütze ich Lernen mit Medien?
- Wie kommunizieren Organisationen glaubwürdig mit ihrer Umwelt – inhaltlich, kulturell, empathisch?
In den vergangenen Jahren habe ich tief in digitale Lernformate, Learning Experience Design und systemische Didaktik eingetaucht. Heute gestalte ich strategische Markenentwicklungen, Kommunikationsansätze und Lernräume – mit Schwerpunkt auf kultureller Wirkung.
Mein Schwerpunkt: Markensoziologie & Learning Experience
Ein zentrales Fundament meiner Arbeit ist die Markensoziologie – die Vorstellung, dass Marken nicht gestaltet werden wie Logos, sondern wachsen wie soziale Bündnisse. Sie entstehen aus Beziehungen, aus Resonanz, aus geteiltem Sinn. Diese Sichtweise prägt meine Projekte in Strategie, Kommunikation und Lernen. Ich interessiere mich für die Wechselwirkung zwischen Organisation und Umwelt – und dafür, wie sich Haltung in Handlung übersetzen lässt.
Diese Gedanken habe ich u. a. im Podcastgespräch mit Christina Grubendorfer entfaltet. Wir sprachen über Rebranding, kulturelle Reife und die Marke als Resonanzraum – und darüber, warum Markenführung immer auch Beziehungsgestaltung ist: „Eine Marke ist für mich ein kollektives Möglichkeitsversprechen. Etwas, das verbindet – nicht nur durch ein Zeichen, sondern durch Bedeutung.“
Auch im Dialog mit Björn Eckerl ging es um das Spannungsfeld zwischen Kultur und Marke – und die Frage, wie Organisationen aus ihrer Mitte heraus anschlussfähig kommunizieren können: „Es geht nicht darum, Kommunikation zu kontrollieren – sondern darum, Räume zu schaffen, in denen Bedeutungsbildung überhaupt stattfinden kann.“
In meinem Artikel „Gestaltungsraum – vom Pixel zum Raum“ untersuche ich, wie sich systemisches Denken und gestalterische Praxis verbinden lassen. Wie können wir Räume schaffen – digital wie analog – die nicht nur gestaltet sind, sondern Gestaltung ermöglichen? „Gestaltungsräume sind Möglichkeitsräume – sie entstehen dort, wo Strukturen nicht einengen, sondern einladen.“
Ein ähnliches Anliegen hatte das Projekt mit hand werk, bei dem sich systemische Theorie, künstlerische Praxis und kulturelle Selbstverständigung begegneten – ein experimenteller Dialog zwischen Text, Raum und Bewegung „Zwischen Theorie und Praxis liegt kein Graben, sondern ein Gestaltungsraum. Und vielleicht ist genau dieser Zwischenraum der spannendste.“
Ob in Artikeln, Workshops oder Gesprächen: Ich suche nach Formen, in denen Lernen nicht als reine Wissensvermittlung, sondern als gemeinsame Bedeutungsarbeit verstanden wird – und nach Ausdrucksformen für Marken, die nicht nur senden, sondern zuhören, aufnehmen und verbinden.
Was mich auszeichnet
- Systemisches, strategisches Denken: Marken als soziale Systeme verstehen und entwickeln.
- Learning Experience Kompetenz: Komplexe Inhalte didaktisch so gestalten, dass sie wirken und Weiterentwicklung ermöglichen.
- Kommunikationsgestaltung mit Haltung: Narrative schaffen, die kulturell relevant und identitätsstiftend sind.
- Praxisorientierung & Designkompetenz: Von konzeptionellen Markenarchitekturen bis zur Workshopumsetzung.
Wohin es mich zieht
Ich arbeite an Marken als kulturellen Bezugspunkten – strategisch durchdacht, kontextsensibel gestaltet und offen für Entwicklung. Mich interessiert, wie Marken als Orientierungsräume wirken können: als Träger kollektiver Bedeutungen, die Identifikation stiften und kulturelle Anschlussfähigkeit ermöglichen. Dafür verbinde ich analytische Tiefe, strategische Klarheit und die Gestaltung von Erfahrungsräumen – um echte Bewegung innerhalb und außerhalb von Organisationen anzustoßen.
Und privat?
Da findet man mich meist mit einem Buch in der Hand, auf dem Rad oder der Yogamatte – indoor und outdoor. Und immer dabei: viel Musik!
Mehr erfährst du sicherlich, wenn du meine Texte liest – und sollte das nicht ausreichen, kannst du mich gerne für einen kleinen Austausch kontaktieren.
„Ohne zu schreiben, kann man nicht denken; jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise.“ – Niklas Luhmann